Fair und direkt gehandelter Kaffee aus Mexiko

Feinste, naturbelassen angebaute Bohnen

für aromatischen Kaffeegenuss

...Fair geht neue Wege!

Die Kaffeekooperative „Ts’umbal Xitalha“

Die Kaffeekooperative „Ts’umbal Xitalha“

„Ts’umbal Xitalha“ befindet sich ebenfalls in der Region Chilón. Sie wurde ursprünglich von einem Jesuitenorden gegründet. In etwa 12 (sehr) kleine Dörfer arbeiten gemeinsam in der Kooperative. Dort wird ebenfalls unter Schattenbäumen kultiviert, mit Wurmkompost gedüngt und durch die Bäume der Boden gemulcht. Ebenfalls wird hier auf chemische Erzeugnisse verzichtet, hingegen wird durch
ein funktionierendes Ökosystem (welches robustere Pflanzen sicherstellt) und in Mischkultur auf natürliche Weise die Qualität der Produkte erreicht. Eine Wiederaufforstung ist auch hier essentiell, da auch durch fruchttragende Bäume die Autonomie in der Lebensmitteleigenversorgung erhöht wird. Der Name „Capeltic“ (Dschungelgold Kaffee „Capeltic“) bedeutet „unser Kaffee“. „Capel“ steht in der Sprache der Tseltal für „Kaffee“, „tic“ sinngemäß für „unser / gemeinsamer“.

 

Auch in dieser Kooperative sind es hauptsächlich Familien der ethnischen Gruppe „Tseltal“, wobei auch sie mit Kaffee, Eigenversorgung mit Lebensmittel und Kunsthandwerk versuchen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. In etwa 240 Familien arbeiten hier in Kooperation und legen Wert auf:  
  • Anbau im Einklang mit Mutter Natur und Schutz selbiger

  • Schule in der Kooperative zur Sensibilisierung und Befähigung im Bereich nachhaltiger, ökologischer Agrarwirtschaft

  • Unterstützung der Kaffeebauernfamilien in vielen Belangen

  • Erhalten und Leben der alten Mayatraditionen

  • Das Gemeinwohl wird über das individuelle Wohl gestellt und beruht auf gegenseitigen Respekt, Sichtweise des „Großen Ganzen“

  • Jeder trägt zur Verbesserung der Situation der Gemeinschaft bei, was durch die Kultur der „Tseltal“ stark in den Menschen verankert ist

 

Anzumerken ist, dass diese Konzepte mit zunehmender Vernachlässigung durch die mexikanische Regierung (im Sinne von Förderungen, Bildung, sozialer und medizinischer Versorgung) und Marginalisierung der Bevölkerung durch die Wirtschaftswelt und den ständig durch Spekulationen schwankenden Kaffeepreises in den letzten Jahren immer stärker forciert wurden. Ein großes Ziel von Fair Hands ist es, die gesamte Produktion dieser Kooperativen zu fairen, existenzsichernden Konditionen abzunehmen und so die Bevölkerung vor den Machenschaften der großen Konzerne zu schützen.